Paulinenpark am GlockenStadtMuseum

Am 15. September 2016 wurde der neu entstandene Paulinenpark feierlich eröffnet.

Das 3,8 Hektar große Areal zwischen der Bernhardstraße um dem GlockenStadtMuseum gliedert sich in einen Terrassengarten, der barrierefrei angelegt wurde und von den Bänken entlang der Museumsmauer einen völlig neuen Blick über die Glockenstadt eröffnet. Im Terrassengarten mit seinem über 500 Meter langen Serpentinenweg wurden Anfang 2016 in einer Bürgeraktion 48 Bäume alter Apfelsorten und Maulbeeren gepflanzt. Auf der anderen Seite der Museumsmauer befinden sich der Glockengarten, der mit dem restaurierten Pavillon gekrönt wird. Hier werden 2017 auch verschiedene Theateraufführungen stattfinden.

In Richtung Bahnhof schließt sich ein Landschaftspark an. Der alte Baumbestand wurde erhalten und durch neue Wege sowie einen Spielplatz ergänzt. Bis zum Sommer 2017 soll noch eine öffentliche Toilettenanlage ergänzt werden. Der Zugang zu diesem Geländeteil erfolgt gegenüber der Herderstraße vorbei an einem begehbaren Stadtplan (ab Sommer 2017) direkt neben der Wiedemannschen Villa. Den ehemaligen Garten plante damals Gartenbaumeister Eduard Petzold.

Daten und Fakten

15.000 Stauden, 5.400 Zwiebeln, 48 Baumpatenschaften, 1 Weidenrutenpalast, Steinschüttungen mit Wildstaudenmischung

Der Paulinenpark wurde im Rahmen der Dauermaßnahmen der Landesgartenschau durch die Stadt Apolda realisiert. Er ist 2017 das eintrittsfreie Gelände der Landesgartenschau und bereits heute als öffentlicher Park nutzbar.

Der Name "Paulinenpark" ist auf Pauline Brandes zurückzuführen. Sie wurde 1850 als Tochter von Franz Kreiter in Apolda geboren. Dieser war Mitinhaber der Stricker-Firma "Chr. Zimmermann & Sohn" und erwarb 1860 das Gebäude mit Grundstück des heutigen GlockenStadtMuseums. Nach seinem Tod erbte es Pauline, welche dort bis 1924 wohnte. Anschließend erwarb die Stadt das Gebäude.