Das Veranstaltungs- und Präsentationsgelände

Die Herressener Promenade erstreckt sich über etwa 15 Hektar und gliedert sich während der 149 Veranstaltungstage in drei große Flächen: den urban geprägten Lohteich mit Ruderbooten und angrenzenden Gärtnermarkt, den naturnah gestalteten Friedensteich mit Seerosenbalkon angrenzenden Schaugärten und Gärtnertreff sowie der Festwiese mit Bühne, Gastronomie und Blumenschauhalle.

September 2017 in der Herressener Promenade

Frühling in der Herressener Promenade

Dezember 2016 in der Herressener Promenade

Planungen und Daten

Herressener Promenade: Flächendenkmal seit 1980 mit ca. 150.000 m² Längsachse ca. 1,1 Kilometer
Wasserfläche: ca. 22.000 m²
  Lohteich (7.600 m²) mit Stadtterrasse und Bootsanlegesteg, Friedensteich (14.000 m²) mit Passerelle (Steg) und Seerosenbalkon, Herressener Bach
Aussichtspunkt: Rasenskulptur, ca. 8 m hoch
Wechselflor: auf ca. 2.500 m² verteilt, thematischer Bezug zur Stadtgeschichte
Blumenschauhalle: mit 20 Gartenschaufenstern (jeweils 16-25 m²)
Friedhofsgärten: in der Nähe des Gärtnertreffs
Botschaftergärten: 6 Gartenbeiträge mit dem Pavillon "Thüringen-Info"
Schaugärten: 14 Schaubeiträge des Berufsverbandes der Landschaftsgärtner
Gastronomie: Marktrestaurant "Blütenzauber" auf der Festwiese, Restaurant "Am Seerosenbalkon", Kiosk "Am Lohteich"
Bühne: auf der Festwiese
Spielplätze: Stangenwirbel sowie Spielplatz "Apfelblüte" für Kleinkinder
Neupflanzungen: 138 Bäume
Bänke: dauerhaft 25 Bänke und Sitzgruppen ergänzt

Flächendenkmal Herressener Promenade

Die Herressener Promenade entstand vor über 100 Jahren in mehreren Etappen unter Mitwirkung des Großherzoglich Sächsisch-Weimarischen Hofgärtners und Garteninspektors Otto Ludwig Paul August Sckell (1861-1948) aus der berühmten Gartenbaufamilie Sckell. Heute ist sie ein Flächendenkmal mit baumbestandenen Alleen und spannungsreichen Sichtbeziehungen zwischen den Park- und Wasserflächen.

Das langgestreckte Gelände der Herressener Promenade breitet sich nahezu eben aus und gliedert sich in drei große Flächen: den Loh- und den Friedensteich sowie die Festwiese mit der Rasenskulptur. Diese sind mit einem umlaufenden Hauptweg um die Herressener Promenade sowie diversen kleineren Wegen verbunden, die interessante Sichtachsen auf sonnige Wiesen oder Solitärbäume ermöglichen. Charakteristisch sind die Alleen mit Altbaumbeständen, die eine natürliche Raumgrenze entlang der Längsseiten bilden. Die Grenze und zugleich den Übergang zwischen der Innenstadt und dem Flächendenkmal bildet die Adolf-Aber-Straße auf der einen und die durch die Baumaßnahmen der letzten Jahre entstandene ca. 8 Meter hohe Rasenskulptur auf der anderen Seite.

Nach der Landesgartenschau wird der Übergang zur freien Landschaft Richtung Herressen und dem Apfelbachtal nicht nur mit dem Auge sondern dann auch wieder über Brücken von der Herressener Promenade möglich sein. Ab 2018 wird voraussichtlich der gesamte Zaun abgebaut und die Promenade wieder frei zugänglich sein.